Amalgamentfernung unter Kofferdam

Dentalamalgam ist ein für die Wiederherstellung von Karies befallener Zähne häufig verwendetes Restaurationsmaterial. Es ist seit über einhundert Jahren im Einsatz, wobei seine Qualität im Laufe der Zeit verbessert wurde.

Aus Dentalamalgam gefertigte Restaurationen gelten im allgemeinen als unbedenklich. Allerdings besteht durch das beständige Freisetzen von geringen Mengen Quecksilber die Möglichkeit des Auftretens gesundheitlicher Schäden. In diesem Zusammenhang werden folgende Erkrankungen genannt:

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Kofferdam-Isolierung eines Zahnes

  • Haarausfall bei Frauen, Fertilitätsprobleme
  • Kopfschmerzen, Schwindel, Migräne, Müdigkeit
  • Antriebslosigkeit, Schwächegefühl, Abgeschlagenheit
  • Schlafstörungen, Nervosität, Depressionen, Reizbarkeit
  • Zittern, Seh-, Hör-, Sprach- und Herzrythmusstörungen
  • Rücken-, Muskel-, Gelenkschmerzen
  • Gedächtnisstörungen, erhöhte Infektanfälligkeit
  • Allergieanfälligkeit, Neurodermitis

Die Beweislage für viele dieser Krankheitssymptome ist jedoch sehr umstritten.

Bei der Entfernung von Amalgamfüllungen ist wegen der Giftigkeit des Quecksilber-Bohrstaubes erhöhte Vorsicht geboten, damit die Partikel nicht in die Blutbahn gelangen. Zu diesem Zweck verwendet man ein sehr elastisches und fast reißfestes Gummituch (Kofferdam), welches über einzelne Zähne oder Zahngruppen gespannt und durch entsprechende Klammern oder Fäden gehalten wird.

Durch vorher individuell angefertigte Löcher ragt der Zahn aus dem Kofferdam heraus und erlaubt so eine saubere und trockene Behandlung ohne Zutritt von Blut und Speichel des entsprechenden Zahnes. Gleichzeitig werden Schwermetallpartikel ferngehalten.


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